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BWG und SWH unterstützen Kinderstadt 2016

„Die vom Thalia Theater organisierte Kinderstadt ‚Halle an Salle‘ ist ein kultureller Schatz für Halle, den es in seiner Einmaligkeit zu bewahren gilt“, darin sind sich Lutz Haake, Vorstand der BWG Halle-Merseburg eG (BWG) und René Walther, Geschäftsführer der Stadtwerke Halle (SWH), einig.

Deshalb unterstützen beide Firmen die mittlerweile zum achten Mal stattfindende Kinderstadt 2016 maßgeblich. „Die Veranstaltung fördert schon bei den kleinsten Hallensern das Zusammenleben in der Stadt, weshalb wir gemeinsam die Fortführung der Kinderstadt unterstützen.“ Die Kinderstadt ist ein Kooperationsprojekt mit vielen beteiligten Partnern und findet von 3. Juni bis 9. Juli 2016 statt.

Das faszinierende Spielprinzip: Kinder spielen Stadtleben nach – dies in ihrer eigenen Spielart. Sie können in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Sie lernen, Entscheidungen zu treffen und sich einzumischen. Diese Erfahrungen nehmen Sie mit nach draußen in ihr Leben außerhalb der Kinderstadt. ‚Halle an Salle‘ findet im Sommer 2016 schon zum 8. Mal statt. Seit 2002 gibt es aller zwei Jahre eine Kinderstadt auf der Peißnitzinsel. Die Idee, in Halle eine Kinderstadt zu bauen, kam vom Thalia Theater. Seit 2008 besuchten sie jedes Mal über 10.000 Kinder. 2014 waren es über 11.000. Das Thalia Theater führt das große Projekt zusammen mit vielen Kooperationspartnern und Unterstützern durch.

INFOS zu KINDERSTADT
Die Kinderstadt “Halle an Salle”

Kinderstädte gibt es auf der ganzen Welt. Was ist eine Kinderstadt? Das Spielprinzip ist überall ähnlich: Kinder spielen Stadtleben nach – dies in ihrer eigenen Spielart. In "Halle an Salle" können sie in verschiedenen Berufen arbeiten und erhalten dafür Geld in einer Währung, die nur für diese Kinderstadt gültig ist. Sie können sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig machen. Sie können eine Wahlkampagne starten, um als Stadtoberhaupt kandidieren. Was lernen Sie dabei? Die Berufe in einer Kinderstadt sind nicht die Abbilder der Tätigkeiten in der "großen" Stadt. Aber Kinder können lernen, Entscheidungen zu fällen und je nach Tätigkeit handwerkliche oder geistige Fähigkeiten zu weiterzuentwickeln. Vor allem aber lernen sie, dass sie sich einzumischen müssen, wenn sie ihr Umfeld anders haben wollen. Sie lernen, Missstände zu erkennen, Ideen zu formulieren und deren Umsetzung voranzutreiben. Diese Erfahrungen nehmen Sie mit nach draußen in ihr Leben außerhalb der Kinderstadt.

Allein in Deutschland gibt es etwa 50 Kinderstädte, die sich auf einer eigenen Internetseite vorstellen, darüber hinaus sind es noch viel mehr. Jede davon ist ein Original mit eigenen Regeln und Gesetzen. Die erste Kinderstadt in Deutschland wurde 1972 in München eröffnet und hieß “Mini-München”.

“Halle an Salle” findet im Sommer 2016 schon zum 8. Mal statt. Seit 2002 gibt es aller zwei Jahre eine Kinderstadt auf der Peißnitzinsel. Die Idee, in Halle eine Kinderstadt zu bauen, kam vom Thalia Theater. Seit 2008 besuchten jedes Mal über 10.000 Kinder "Halle an Salle". 2014 waren es über 11.000.
Das Thalia Theater führt das große Projekt zusammen mit vielen Kooperationspartnern und Unterstützern durch. Damit das große Planspiel rund um das Stadtgeschehen auch stattfinden kann, müssen Gelder und Spenden organisiert werden – über 200.000 EUR werden benötigt. Der größte Teil kommt von Förderern und Sponsoren.
Außerdem ist es wichtig, dass sich Menschen finden, die bei der Vorbereitung mithelfen und vor allem die verschiedenen Bereiche der Kinderstadt betreuen, wenn diese geöffnet hat.

Was ist typisch für die Kinderstadt in Halle?

Seit 2008 wird das Stadtspiel von "Halle an Salle" um ein Focusthema erweitert. 2012 gab es eine "Kinderstadt der Wissenschaft" und 2014 wurde unter dem Motto "Handwerk, Kopfwerk – dein Werk" geschraubt, gehämmert und die Stadt weitergebaut. 2016 ermöglicht die Kinderstadt Sprünge durch Zeit und Raum. Unter der Überschrift "Wer hat an der Uhr gedreht?" findet man in der Kinderstadt Zitate aus der Menschheitskultur: eine ägyptische Pyramide, eine chinesische Drachenwerkstatt, eine griechische Tempelruine und Häuser, die sich mit Schriften, Sprachen und Religionen auseinandersetzen. Ferne Planeten werden mit der Rakete bereist – und in der Zukunftswerkstatt kann man seine Phantasie auf Reisen schicken.

“Halle an Salle” wird zusammen mit Kindern immer ab Januar des Kinderstadtjahres vorbereitet. Der Kinderrat trifft sich einmal in der Woche und diskutiert Fragen zur Stadtgestaltung und Gesetzesgebung. Außerdem werden auf Workshops mit Schulklassen und Hortgruppen viele Ideen zusammengetragen, die in die Planung der Kinderstadt mit einfließen.

“Halle an Salle” verändert deshalb von Mal zu Mal sein Gesicht. Der Aufbauprozess gestaltet sich demzufolge sehr aufwändig. 6 bis 7 Wochen Aufbauzeit werden eingeplant. Die Kinderstadt hat dann 5 Wochen geöffnet. 2 Wochen nach der Schließung ist die Wiese vor dem Planetarium wieder leer.

Die Währung von “Halle an Salle” heißt “Hallörchen”. Jedes Jahr gibt es neue gestaltete Scheine. An jeder Station wird der gleiche Lohn ausgegeben. Ob es Steuern für die Stadtkasse geben wird oder ob sich die Kinderstadt durch Spenden ihrer Bürger finanziert (erstmals 2014 erfolgreich umgesetzt) entscheidet der Kinderrat im Vorfeld. Damals wurden Spenden für öffentliche Bauprojekte und für Feste gesammelt. Die Kinder erhalten ihr Geld an der Bank.
Hat man 3 Stunden gearbeitet, vollzieht sich der Statuswechsel vom Sallunken zum Sallenser. Jetzt kann man sich selbständig machen und auch für das Stadtratsamt kandidieren.

Am Stadtspiel teilnehmen dürfen nur Kinder zwischen 7 und 14 Jahren. Alle anderen können mit einem Visum an einer Stadtführung teilnehmen.