BWG Halle Merseburg BWG Halle Merseburg

Ein Beitrag der BWG zum Stadtumbau in Sachsen-Anhalt

Das Begegnungszentrum befindet sich genau zwischen der halleschen Innenstadt und Halle-Neustadt. Während die Innenstadt von Halle vorwiegend denkmalgeschützte Gebäude umfasst, ist Halle-Neustadt Teil der als komplexer Wohnungsbau errichteten ehemals eigenständigen Großwohnsiedlung. Die daraus erwachsene Problematik einer „zweiteiligen Stadt" ist seither Thema der Stadtentwicklung. Das Begegnungszentrum greift damit, obwohl kein offizieller Beitrag der Internationalen Bauausstellung, das hallesche Thema der IBA „Balanceakt Doppelstadt" auf und trägt zum gemeinsamen Miteinander der Einwohner der verschiedenen Stadtteile bei. Dieser Aspekt kommt, vor allem durch den öffentlichen Indoorspielplatz, mit seinen familienstärkenden Freizeitangeboten, zum Tragen. Ein vergleichbares oder auch nur ähnliches Angebot ist in beiden genannten Stadträumen nicht zu finden, so dass das Begegnungszentrum die soziale Infrastruktur dieses Bereiches der Stadt Halle (Saale) aufwertet und zur Steigerung der Attraktivität, gerade auch für Familien mit jüngeren Kindern, führt. Aber auch die umliegenden Bildungseinrichtungen profitieren von dem Indoorspielplatz. Über entsprechende Gruppentarife wird ihnen der Zugang erleichtert und so den Kindern der Kindertagesstätten, Horten und Schulen vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung geboten. Mit einer Kindereinrichtung, die selbst nicht über einen Turnraum verfügt, wurde bereits ein erster Jahresvertrag abgeschlossen. Diese Kitakinder haben jetzt die Gelegenheit, sich gezielt und regelmäßig sportlich zu betätigen. Weitere Verträge sind in Vorbereitung.