BWG Halle Merseburg BWG Halle Merseburg
bwg-Erlebnishaus-geschichte

 

100.000 Besucher im BWG-Erlebnishaus

Drei Jahre nach der Eröffnung unseres BWG-Erlebnishaus konnten wir am Nachmittag des 27.12.2012 unseren 100.000 Besucher begrüßen. Michel Weckebrodt aus Halle freute sich gemeinsam mit unserem Vorstand, dem Erlebnishaus-Team und TV Halle über diese Erfolgsgeschichte in der Nähe der Peißnitz.

 

Das BWG-Erlebnishaus freut sich auf weitere 100.000 Besucher in hoffentlich weniger als drei Jahren!

 

Umbau der ehemaligen Turnhalle zum BWG-Erlebnishaus

Das BWG-Erlebnishaus besteht aus einer genossenschaftlichen Begegnungsstätte, die im Wesentlichen den Mitgliedern vorbehalten ist, sowie einem öffentlichen Indoorspiel-platz, der allen Bürgern und insbesondere den Familien der Stadt Halle und dem Umland offen steht. Untergebracht in einer 1976 als Teil des Eissporthallenkomplexes errichteten Schulsporthalle wurde das Begegnungszentrum aufwendig saniert und mit moderner Technik ausgestattet. Großen Wert wurde dabei auf den Einbau einer hoch effektiven Heizungsanlage gelegt, um einerseits die Betriebskosten beherrschbar zu halten, und andererseits einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten zu können. Die Grundlage hierfür bietet eine Contractingvereinbarung mit dem kommunalen Fernwärmeversorger EHV GmbH Halle. Um allen Besuchern der Begegnungsstätte ein grenzenloses Erlebnis erfüllen zu können, wurde das gesamte Gebäude möglichst barrierefrei ausgestaltet. So entstand neben einer behindertengerechten Toilette auch ein neuer Straßenzugang, der von Familien mit Kinderwagen und Mobilitätsbeeinträchtigten mit Rollator gern angenommen wird. Zu dem ist auch ein innenliegender Kinderwagenparkplatz im Eingangsbereich des Begegnungszentrums vorhanden.
 

Ein Beitrag der BWG zum Stadtumbau in Sachsen-Anhalt

Das Begegnungszentrum befindet sich genau zwischen der halleschen Innenstadt und Halle-Neustadt. Während die Innenstadt von Halle vorwiegend denkmalgeschützte Gebäude umfasst, ist Halle-Neustadt Teil der als komplexer Wohnungsbau errichteten ehemals eigenständigen Großwohnsiedlung. Die daraus erwachsene Problematik einer „zweiteiligen Stadt" ist seither Thema der Stadtentwicklung. Das Begegnungszentrum greift damit, obwohl kein offizieller Beitrag der Internationalen Bauausstellung, das hallesche Thema der IBA „Balanceakt Doppelstadt" auf und trägt zum gemeinsamen Miteinander der Einwohner der verschiedenen Stadtteile bei. Dieser Aspekt kommt, vor allem durch den öffentlichen Indoorspielplatz, mit seinen familienstärkenden Freizeitangeboten, zum Tragen. Ein vergleichbares oder auch nur ähnliches Angebot ist in beiden genannten Stadträumen nicht zu finden, so dass das Begegnungszentrum die soziale Infrastruktur dieses Bereiches der Stadt Halle (Saale) aufwertet und zur Steigerung der Attraktivität, gerade auch für Familien mit jüngeren Kindern, führt. Aber auch die umliegenden Bildungseinrichtungen profitieren von dem Indoorspielplatz. Über entsprechende Gruppentarife wird ihnen der Zugang erleichtert und so den Kindern der Kindertagesstätten, Horten und Schulen vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung geboten. Mit einer Kindereinrichtung, die selbst nicht über einen Turnraum verfügt, wurde bereits ein erster Jahresvertrag abgeschlossen. Diese Kitakinder haben jetzt die Gelegenheit, sich gezielt und regelmäßig sportlich zu betätigen. Weitere Verträge sind in Vorbereitung.